Herz Jesu
Herz Jesu
St. Josef
St. Josef
St. Kastor
St. Kastor
Liebfrauen
Liebfrauen
St-Menas
St. Menas

 

 

 

 

cropped-kopf_herz-jesu.jpg

HerzJesuHerz Jesu
Die dichte Besiedlung im alten Stadtkern von Koblenz zu Ende des 19. Jahrhunderts und die ständig wachsende Zahl der Einwohner machten die Erschließung von neuem Wohnraum erforderlich. Die Bevölkerung dehnte sich vor allem nach Süden aus. Im Zuge dieser Entwicklung entstanden aus den Pfarreien St. Kastor und Liebfrauen heraus die neuen Pfarreien St. Josef und Herz Jesu. Die Grundsteinlegung für die Herz Jesu Kirche wurde am 18. Juni 1900 von Pfarrer Wenzeslaus Maximini vorgenommen. Gebaut wurde sie nach den Plänen des Architekten Ludwig Becker. Bischof Michael Felix Korum von Trier konsekrierte die Herz Jesu Kirche am 19. Mai 1904. Vierzig Jahre später wird der Kirchenbau im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört. Die Koblenzer Architekten Hermann Meyer und Martin Ufer erstellten die Pläne für den Wiederaufbau, der allerdings erst in den Jahren von 1950 bis 1953 durchgeführt wurde.Von 1977 bis 1979 wurde der Innenraum der Kirche neu gestaltet. In den 80-iger und 90-iger Jahren wurde eine umfassende Außenrenovierung vorgenommen. Ein Schwelbrand in der Sakristei verursachte im Jahr der Bundesgartenschau 2011 enorme Schäden durch starke Rauchentwicklung im Kirchenraum. Die Kirche musste für die aufwändigen Sanierungs- bzw. Reinigungsarbeiten von April bis Anfang Dezember geschlossen bleiben.
Webseite: www:herz-jesu-koblenz.de

 

cropped-kopf_st-josef.jpg

St-JosefSt. Josef
In den wenigen Jahren von 1871 bis 1895 war die überwiegend katholische Bevölkerung von Koblenz auf fast 40.000 Bürger angewachsen, hatte aber nur zwei Pfarreien: Liebfrauen und St. Kastor. Als sich die kommende Ausweitung der Stadt nach Süden abzeichnete, gründete man 1887 den “Koblenzer Kirchenbauverein”, der es ermöglichte, die Josefskirche nach den Plänen von Professor Kleesattel in der Zeit von 1894 bis 1897 zu erbauen. Am 6. Mai 1895 wurde dann der Grundstein für die St. Josefs-Kirche und damit auch für unsere Gemeinde gelegt. Im Jahre 1897 war das Gotteshaus vollendet und wurde am 20. Oktober seiner Bestimmung übergeben. Am 16. Mai 1898 erfolgte die feierliche Konsekration durch den Trierer Bischof Dr. Felix Korum. Nach und nach wuchs, parallel zur Ausdehnung der Stadt gegen Süden, eine große Gemeinde heran. Am 19. Juli 1944 wurde die Kirche durch Bombenangriffe so schwer getroffen, dass ein Gottesdienst nicht mehr möglich war. Im Antoniuskloster und im Jugendheim, im Sommer auch im Klostergarten, wurde Eucharistie gefeiert. Ein Freuendtag war deshalb der 24. Oktober 1948, als der damalige Trierer Generalvikar von Meurers nach dem Wiederaufbau zum ersten Mal seit 1944 in St. Josef wieder die Heilige Messe zelebrierte. Nach ihrer gründlichen Renovierung (1979 bis 1982) ist die St. Josefs-Kirche ein wahres Schmuckstück geworden und zählt zu den schönsten Kirchen des Bistums.
Webseite: www.sankt-josef-koblenz.de

 

cropped-kopf_st-kastor.jpg

St-KastorBasilika Sankt Kastor
Die ehemalige Stifskirche am Deutschen Eck wurde 1991 von Papst Joannes Paul II. wegen ihrer großen, mehr als 1100-jähriger Tradition zur Basilica minor erhoben. 836 erfolgte die Weihe der heutigen Kirche, die mehrmals eine wichtige Rolle in der Reichsgeschichte spielte. Die romanischen Bauteile entstanden von etwa 1100 bis 1210, sie krönen das gotische Sternengewölbe (1496-99). Grabmäler von Trierer Erzbischöfen, Stiftsherren und Bürgern vom 15. bis 18. Jahrhundert zeugen noch von der Bedeutung des Stifts St. Kastor, dessen Gebäude ab 1803 abgerissen wurden.Zur Ausstattung gehören auch eine Kanzel von 1625 und Teile des Lettners mit Heiligenbidern des 15. Jahrhunderts. 2014 wird eine neue Orgelvon der Orgelmanufaktur Hugo Mayer aus Heusweiler/Saarlang, an der Westwand hängend, errichtet.
Webseite: www.sankt-kastor-koblenz.de

 

cropped-kopf_liebfrauenkirche.jpg

LiebfrauenLiebfrauen
Die im 5. Jahrhundert begründete Liebfrauenkirche inmitten der Koblenzer Altstadt spiegelt in Bau und Ausstattung Frömmigkeit und Selbstverständnis der Koblenzer Bürger. Die Stadtpfarrkirche vereint auf malerische Weise Schiff und Türme aus der Spätromanik (um 1180 bis 1205) und Gewölbe und Hochchor aus der Spätgotik (15. Jahrhundert) Den seit 2000 in einer neuen, die Architekturgliederung betonenden Farbigkeit strahlenden Innenraum prägen der ausdrucksvolle gotische Christus (um 1350) am Altarkreuz, das Sakramentshaus von 1982 mit einem Bild der Anbetung der Könige(um 1564) und die Chorfenster von Hans Stockhausen zum Thema „Frauen der Heilsgeschichte“ (1992).
Webseite: www.Liebfrauenkirche-koblenz.de

 

cropped-kopf_st-menas.jpg


St-Menas

St. Menas
Die Vorgängerkirche der heutigen katholischen Pfarrkirche St.Menas ist um das Jahr 1197 als “capella Sewardi” bezeugt. Dieser Bau wurde allerdings 1819 abgerissen, da er baufällig geworden war. 1328 hatte man ihn dem heiligen Menas geweiht. Der uns heute erhaltene Bau wurde 1831-33 errichtet. Die Pläne dazu stammten von Johann Claudius von Lassaulx. Die Kirche wurde als flachgedeckte Saalkirche mit einer halbrunden Apsis gebaut, in welcher sich ein sehr schönes spätgotisches Kruzifix und der heilige Sebastian finden. Der Kirchenbau ist geprägt von neoromanischen Formen. St.Menas ist eine der frühen Rundbogenstilkirchen. Besondere Aufmerksamkeit sollte man bei einem Besuch der Kirche den sieben Wandbildern mit Szenen aus dem Alten Testament, dem Leben Christi und des Hl. Menas schenken. Sie alle stammen von Johann Adolf Lasinsky, 1844. Im Sakramentshaus kann man eine Plastik des Schweißtuches der Veronika, welches aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt, bestaunen. Die Madonna der Kirche datiert ebenfalls auf das 16. Jahrhundert.
Webseite: www.sankt-menas-koblenz.de